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Absetzung, degressive (für „Neubauten“)

(von lateinisch degredere: abnehmen, hinab- gehen, hinuntergehen) Absetzung in abnehmenden Beträgen (daher der Begriff „degressiv“). Bei Wohngebäuden, die der Steuerpflichtige hergestellt oder bis zum Ende des Jahres der Fertigstellung ange- schafft hat, können Anteile der auf den ver- mieteten Gebäudeteil entfallenden Herstellungs- oder Anschaffungskosten gestaffelt abgesetzt werden. Dadurch ist in den ersten acht Jahren im Vergleich zur linearen Absetzung ein höherer Steuervorteil gegeben. Abgesetzt werden können folgende Sätze: In den ersten 8 Jahren: In den folgenden 6 Jahren: In den anschließenden 36 Jahren: je 5 % je 2 % je 1,25 % Ein Käufer kann degressive Absetzung nur be- antragen, wenn der Hersteller selbst für das veräußerte Gebäude noch keine AfA in Anspruch genommen hat. Beispiel: Eine Neubau-Immobilie wird im Jahr der Erstellung für 100.000 Euro erworben. Der reine Immobilienwert (ohne Grundstück) beträgt 85.000 Euro. Der Erwerber kann in den ersten 8 Jahren jeweils 5 Prozent dieser Summe, also 4.250 Euro, von seinem zu versteuernden Einkommen abziehen. Die Steuerersparnis ist also in den ersten 8 Jahren höher als bei der linearen Abschreibung. Die degressive AfA für Neubauten wurde vor Jahren grundsätzlich abgeschafft. Es gibt jedoch immer noch spezielle Fördermodelle, die nach ähnlichem Prinzip laufen.

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